21 Mai

LastPass – echteres Single Sign-on

LastPass ist ein Tool um Passwörter zu speichern. Soweit nichts Besonderes. LastPass geht aber viel weiter. Es hängt sich als Extention in den Firefox, Chrome, Edge, Opera und was auch immer ein. Besucht man eine Webseite mit einem Login, für das schon Anmeldedaten vorliegen, werden die zur Domain passenden automatisch eingetragen. Mit einem Klick auf den jeweiligen Login auf der Webseite ist man dann ‘drin’.

Es ist sogar möglich die Webseite über LastPass auszuwählen und LastPass trägt die Anmeldedaten selbst ein und loggt auch ein. Das kommt einem Single Sign-on dann sehr nahe.

Ich nutzt LastPass seit vielen Jahren und habe inzwischen mehrere hundert Einträge. Davon haben die allermeisten tatsächlich unterschiedliche und komplexe Passwörter. Denn da die Passwörter ja von LastPass in die Webseiten eingetragen werden ist es egal, ob das Passwort 8 oder 80 Zeichen lang ist. Wobei ich häufig an Grenzen bei der Passwortlänge stieß, da die meisten Webseiten die maximal mögliche Länge des Passworts nicht angeben. Inzwischen beschränke ich mich auf gut 20 Zeichen.

Wenn irgendwo wieder Anmeldedaten gestohlen werden lehne ich mich entspannt zurück, weil ich weiß, dass das geklaute Passwort nur für eine Webseite taugt und auch nur, wenn es wirklich im Klartext vorliegt. Denn bei < 20 Zeichen gibt jeder Cracker vorher auf.

Superschick ist dann noch, dass – im Gegensatz zu vielen anderen PW Managern – die Integration von LastPass auf dem Händi gut funktioniert. Oft werden sogar Logins in Apps erkannt und mit einem Klick sind die Anmeldedaten eingetragen und fertig.

Theoretisch gibt es das auch kostenlos, aber praktisch kann man mit 20 freien Einträgen nicht viel anfangen. Die Bezahlvariante kostet $ 12 im Jahr – mir wäre es ein Vielfaches wert!

12 Apr

Zeiterfassung per Smartphone

Um meine Arbeitszeit schon allein für mich zu messen probierte ich im April einige Apps. Zufrieden war ich erst mit der App “Zeiterfassung Pro“. Damit kann ich mir ein Widget auf den Homescreen zaubern, über das ich entweder sofort ein oder ausstempeln, den Task wechseln oder eine Pause einfügen kann. Habe ich vergessen ein- oder auszustempeln kann ich das auch nachträglich ändern. Für Pausen stempelt man entweder aus oder fügt vor- oder nachher definierbare Standardpausen ein. Auch das kann später noch editiert werden.

Das funktioniert jetzt seit Mitte April 2014 gut. Bisher hatte ich mich auf einen Task namens “Arbeit” beschränkt. Fertig.

Inzwischen interessiert mich und meinen Manager wofür ich wie viel Zeit verwende. Also unterscheide ich zwischen Arbeit für DEC und Compaq, Bürokratie und Lernen. Mehr ist mir noch zu viel. Sollte bei z.B. der Aufwand für die Citrix Migration steigen werde ich dafür einen eigenen Task einrichten. Sollte mein Zeitaufwand für “Backen für Kollegen” steigen -> eigener Task.

Der Sinn des Ganzen ist natürlich die Auswertung. Das geht über Berichte, die sich über die Androidfunktion des Sharens überall hinlegen/mailen lassen.
Der Standardbericht “E1 Tagesübersicht” sieht z.B. so aus:

Zeiterfassung Pro, 01.07.2014 – 31.07.2014

Datum Tag Woche Total Zeit (dezimal)
01.07.2014 Di W27 05:31 05,52
02.07.2014 Mi W27 07:36 07,60
29.07.2014 Di W31 09:31 09,52
30.07.2014 Mi W31 06:54 06,90
31.07.2014 Do W31 07:29 07,48
Total 23 180:54 180,90

Und der Bericht “E4 Tasks pro Tag” so:

Bernhard Just, Personalnummer 123, 01.08.2014 – 31.08.2014

Datum Tag Woche Task Task Extra 1 Kunde Total
01.08.2014 Fr W31 Arbeit A123.BC.321 DEC 07:09
04.08.2014 Mo W32 Arbeit A123.BC.321 DEC 02:59
04.08.2014 Mo W32 Lernen intern X.0056 Compaq 04:28
04.08.2014 Mo W32 Bürokratie X. 0055 Compaq 01:52
05.08.2014 Di W32 Arbeit A123.BC.321 DEC 06:33
05.08.2014 Di W32 Lernen intern X.0056 Compaq 00:55
05.08.2014 Di W32 Bürokratie X. 0055 Compaq 01:56
06.08.2014 Mi W32 Arbeit A123.BC.321 DEC 02:32
06.08.2014 Mi W32 Lernen intern X.0056 Compaq 01:09
06.08.2014 Mi W32 Bürokratie X. 0055 Compaq 00:56
07.08.2014 Do W32 Arbeit A123.BC.321 DEC 01:47
07.08.2014 Do W32 Bürokratie X. 0055 Compaq 01:32
Total Arbeit A123.BC.321 DEC 21:00
Lernen intern X.0056 Compaq 06:32
Bürokratie X. 0055 Compaq 06:16
TOTAL 33:48

Die Berichte lassen sich sehr gut an die jeweiligen Anforderungen anpassen.

Urlaub und Feiertage muss man natürlich auch mit Tasks hinterlegen, da sonst die Stunden fehlen.

Etwas nervt mich, dass ich natürlich für jeden Taskswitch mein Händi entsperren muss, aber mei, das ist halt der Preis für eine so angenehme wie genaue Zeiterfassung.

Theoretisch kann man die Beginn und Endezeit automatisch tracken. Dafür gibt es die App Tasker und eine Beschreibung. Ich verwendete statt der Koordinaten die Verfügbarkeit einer WLAN SSID. Ist die in der Nähe arbeite ich. Ist es nicht in Reichweite arbeite ich vermutlich nicht.
Beide Methoden erwiesen sich jedoch als unzuverlässig. Inzwischen ist es zur Routine geworden die Zeit einzutragen und bei Meetings oder Pausen den Task zu wechseln. Das geht.

Es gibt auch eine “Einstempel-Erinnerung”, die einen jeden Tag zu vorher festgelegter Zeit über die Statusleiste ans Einstempeln erinnert. Da ja doch öfter mal aufs Händi schaut fällt es einem dann doch auf und . Und an die Zeit des Arbeitsanfangs kann ich mich zumindest grob erinnern.

Ich nutze das Tool nun seit 3 Jahren und bin immer noch mehr als zufrieden. Öfter (aber nicht zu oft) gibt es Updates. Inzwischen hat sich jedoch das Bezahlmodell geändert: Neue Kunden müssen für die Pro-Variante einen jährlichen Obolus leisten.

29 Mai

Outdoor Navigation mit komoot

Vor komoot habe ich Routing vor der Tour gemacht und die wichtigsten Orientierungspunkte auf einen Zettel mit Richtungsangaben notiert.

Routing per Zettel

Manchmal hatte ich durch dieses Aufschreiben die Tour sogar weitestgehend im Kopf. Das funktioniert so lange gut, wie es keine Anpassung gab oder geben musste, weil sich Ziele ja ab und zu auch mal unterwegs ändern können. Außerdem plante ich eher auf Autostraßen statt ruhigere Wander- oder Fahrradwege zu nutzen.

Über die Webseite komoot.de kann man Touren wie bei einem ‘normalen’ Navi üblich durch Eingabe von Start, Ziel und Zwischentops planen, wird auf weitere Strecken oder Sehenswürdigkeiten hingewiesen und kann das dann auf die App des Händis übertragen. Von dort nutze ich das Routing mittels Sprachansage über Bluetooth Headset. Anfangs ist es etwas ungewohnt die ganze Zeit mit Frau im Ohr durch die Gegend zu fahren, aber nur so sind die Ansagen auch bei großem Lärm zu verstehen. Auch bei Regen ist das eine freilich eine tolle Sache, wenn man auf einmal all die noch so kleinen Abzweige findet, an denen man sonst vorbei gerauscht wäre.

Der Stromverbrauch hält sich in Grenzen. So sagt mein Headset Plantronics Explorer 50 beim Anknipsen den Akkustand an: “talk time 11 hours”. Nach einem Tag Routing waren es dann “10 hours”. Auch das Händi wird offenbar nicht zu stark gefordert. Mein inzwischen fast schon betagtes Wiko bloom hält auch mit häufigem Blick auf die Karte meist den ganzen Tag durch.

Natürlich wird die Strecke auch auf einer skalierbaren Karte angezeigt und es können Wegpunkte hinzugefügt oder eben auch gelöscht werden. Leider überdeckt die blaue Route die darunterliegende Straße so, dass ich kaum mehr Rückschlüsse über dessen Beschaffenheit machen lassen.

Die Sprachanweisungen erfolgen meist dann, wenn man sie braucht. Etwas witzig ist bisweilen die Aussprache. Frau Komoot ist anscheinend nicht bekannt, dass aufeinanderfolgende Vokale zu veränderter Aussprache führen. Die Goethestraße wird eben Götestraße ausgesprochen und nicht Go-etestraße. Nun ja, davon hängt hoffentlich nicht der Weltfrieden ab.

Manchmal ist das “Rechts” des Navis in Wahrheit ein “Links”, denn es setzt sich aus 5 Metern “rechts” und danach gleich “links” zusammen. Auch “die nächste Möglichkeit links” hat mich nicht nur einmal vom rechten Weg abkommen lassen. Wenn es dann aber heißt, dass die Route neu berechnet wird zeigt der Blick auf die App, dass komoot und ich unterschiedlicher Meinung von “nächster Möglichkeit” waren.

Die App/der Service ist eher fürs Land gedacht, aber auch in der Stadt funktioniert das Routing so, dass man eher auf den für Radler attraktiven Wege geroutet wird. So führte mich komoot durch die wunderbaren weitläufigen Parks Leipzigs, die ich sonst eher gemieden hätte, weil man sich in Parks schnell mal verfährt.

Die App ist kostenlos. Aber da die auch nicht nur von Luft und Liebe leben kosten die Karten eben Geld. Doch im Vergleich zu dem, was man früher für die GPS Empfänger von Garmin und Co zahlen durfte, ist es ein sehr kleines Geld.

Wer es probieren möchte melde sich – ich kann jeweils eine Regionalkarte verschenken.

06 Jan

film recommendations for healty Windows admins

Today I write my first entry in English because it is dedicated to  to Lukasz who also gave me a movie tip.

In December I had an accident in which I suffered a rib injury = It hurts every time I laughed 😐
As I stayed at home this time I thought it would be a good idea to install the very modest present Santa Claus already gave me.

I wondered if it would be a good idea to use Bitlocker and searched for information about it. Instead of 3000 pages whitepapers to read I was looking at YouTube and found this video:
Building a Bulletproof Windows BitLocker
After a few minutes I had to stop, because it was just too painful, because I had to laugh often.

But a few days ago I viewed the session again and was curious to see more sessions of Sami Laiho and found the very interesting (and funny) video:
Windows 8.1: Black Belt Troubleshooting
After all is really, really helpful because of all these little tips like “running a cmd as SYSTEM” or just to get know that the Snipping tool can take a picture of opened menus.
I really recommend sessions with him because it is a very funny way to learn many interesting things!

23.07.2019: Unfortunately, the videos on youtube no longer exist. But at Channel 9 there are still similar ones:
https://channel9.msdn.com/Events/Speakers/sami-laiho

22 Mrz

Gantt Diagramme mit Excel

Ab und zu kommt man in die Verlegenheit in Microsoft Excel Gantt Diagramme darstellen zu wollen. Falls die reine Darstellung ausreicht kann man den Trick mit dem Balkendiagramm nutzen.

Mehr geht mittels Funktionen und “Bedingter Formatierung”.

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Ein kleines Beispiel (Spar Gantt Diagramme.xlsx) sagt mehr als 942 Worte.

In diesem Beispiel sorgen Formeln in der “Bedingten Formatierung” für mehr Funktionalität, die aber natürlich auch eine höhere Komplexität nach sich zieht.

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Seit Excel 2013 gibt es praktischerweise gleich die Vorlage “Project Planner”

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Als echte Alternative zu einer Project Management Software taugt das freilich alles nicht. Da können schon die kostenlosen Projekte ProjectLibre und GanttProject weit mehr.

Online Tools für Project Management gibt es wie Sand am Meer. Von den kostenlosen Angeboten gefällt mir Gantter für Google Drive am besten.